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SUMMARY:Dr. Vasiliki Papadopoulou (Wien) „[…] über die outrirte, willkürliche Bezeichnung“. Zu den Ausgaben von J. S. Bachs Sei Solo für Violine
DESCRIPTION:Ferdinand David, Konzertmeister des Gewandhausorchesters und Vi
 olinlehrer am Leipziger Konservatorium, veröffentlichte 1843 die erste ‘ins
 truktive Edition’ von J. S. Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo (BW
 V 1001–1006), versehen mit Fingersätzen, Stricharten und Vortragsbezeichnun
 gen. Dieses Paradigma wurde von zahlreichen Violinvirtuosen und -pädagogen 
 aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert aufgegriffen, sodass heute über 30 d
 erartige Ausgaben aus diesem Zeitraum vorhanden sind. Viele Editoren, mit u
 nterschiedlichen Hintergründen, neigten dazu, ältere Werke für ihr Zeitalte
 r passend und ‘verständlich’ darzustellen. Durch die zahlreich enthaltenen 
 Annotationen fungieren diese Editionen als wertvolle und aufschlussreiche Q
 uellen für die Interpretationsforschung, insbesondere für jene Jahrzehnte, 
 aus denen keine Tonaufnahmen existieren. Der Vortrag bringt Beispiele aus s
 olchen Ausgaben an, die einen Prozess skizzieren lassen, der sowohl auf der
  Durchsetzung mancher teilweise bis heute anhaltenden Traditionen und dem Z
 urücktreten anderer als auch auf der Innovation beruht.
LOCATION:Zürich, Toni-Areal, Raum 5.T07
DTSTAMP:20190405T082842Z
DTSTART:20170320T172100Z
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