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SUMMARY:Vortrag Sektion Zürich:  «In meinen Tönen spreche ich»  Brahms und die Symphonie
DESCRIPTION:Johannes Schild, Köln/Zürich\n\nFormtreuer Klassizist oder «ver
 kappter Programmmusiker»... über den Symphoniker Brahms sind widersprüchlic
 he Urteile in Umlauf, und noch heute, 125 Jahre nach dem Tod des Komponiste
 n, dominiert oft der Musikstreit zwischen «Neudeutschen» und Konservativen,
  in den Brahms wider Willen hineingezogen wurde, den Diskurs. Auf Grundlage
  einer gerade erschienenen Monographie zu Brahms‘ vier Symphonien gewährt d
 er Vortrag eine ungewohnte Sicht auf diese Werke, indem er sie als eine «sy
 mphonische Tetralogie» auffasst, in der sich Brahms’ fruchtbare Rivalität z
 um 20 Jahre älteren Wagner spiegelt. In diesem Sinne wird unter anderem auf
  die folgenden Hauptpunkte geblickt: Die Verbindung Brahms/Wagner als spann
 ende kompositorische Kontroverse jenseits des historischen Parteienschemas;
  die Evidenz zyklischer Momente in Brahms‘ «Tetralogie»; der von Schönberg 
 beschriebene Antagonismus der Motivarbeit («entwickelnde Variation» vs. Lei
 tmotivik) und seine Aufhebung in Brahms’ Symphonik. Unter Einbezug diverser
  Klangbeispiele werden solche Aspekte hörend und analysierend erlebbar gema
 cht und zugleich alte Gewissheiten der Brahms-Exegese in Frage gestellt.\n\
 nJohannes Schild ist Professor für Musiktheorie und Komposition an der Hoch
 schule für Musik und Tanz Köln und der Zürcher Hochschule der Künste. Seine
  Forschungsschwerpunkte liegen in der Musik der Romantik und der klassische
 n Moderne.
LOCATION:Zürich, Toni-Areal, Raum 5.T07
DTSTAMP:20221122T090409Z
DTSTART:20221205T170000Z
DTEND:20221205T190000Z
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