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SUMMARY:Vortrag Sektion Bern: «Rubebe, rubechette e rubecone» – Rabab-Ensembles im 15. Jahrhundert in Italien?
DESCRIPTION:Thilo Hirsch, Marina Haiduk (Bern)\n\nEine der gängigsten Hypot
 hesen zur Entstehung der Viola da gamba ist eine lineare Entwicklung vom fe
 llbespannten maurischen Rabab des 14. Jahrhunderts über die im 15. Jahrhund
 ert nach Italien importierte Valenzianische Vihuela de arco bis hin zur ita
 lienischen Viola da gamba in verschiedenen Stimmlagen. Dabei wurde bisher a
 usser Acht gelassen, dass Rababs im 14. und 15. Jahrhundert auch in zahlrei
 chen italienischen Kunstwerken – vor allem in den Händen von Engeln – darge
 stellt sind. Geht man davon aus, dass sich die Künstler*innen im Prozess de
 r visuellen Übersetzung der eigenen Lebenswirklichkeit bedient haben, zeigt
  die quantitative und qualitative Analyse der italienischen Bildquellen zud
 em schon im 14. Jahrhundert das Vorhandensein von mindestens drei verschied
 enen Rabab-Grössen. In Verbindung mit den Textquellen, insbesondere mit der
  Nennung von gestrichenen «Rubebe, rubechette e rubecone» für die Aufführun
 g von Vokalwerken in Simone de’ Prodenzanis Saporetto von ca. 1425, erschei
 nt hier sogar ein dreistimmiges Streicherensemble schon in der ersten Hälft
 e des 15. Jahrhunderts möglich.\n\nZoom Link: \n\nhttps://unibe-ch.zoom.us/
 j/62367557208?pwd=L0ZFMVBhL1JmM1NIQThEeGNOOUF0UT09\n\n\n\nMeeting-ID: 623 6
 755 7208\n\nKenncode: 538322
LOCATION:Bern, Mittelstrasse 43, Raum 120 und online via ZOOM
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