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SUMMARY:Vortrag Sektion Bern: «De sangre de Ethiopia decendiente» – Überlegungen zur Rhythmusprovenienz der zarabanda um 1600
DESCRIPTION:Hanna Walsdorf (Basel) \n\nDie Geschichte der zarabanda ist die
  eines Singtanzes, dessen afrikanische Herkunft im europäischen Diskurs anf
 änglich noch klar benannt worden war. Bereits in den 1590er Jahren begannen
  sich jedoch alternative Ursprungsnarrative durchzusetzen, die sie auf der 
 Basis von mehr oder weniger authentischen Quellen mal als spanisch, mal als
  iberoamerikanisch definierten. Tatsächlich war die zarabanda in den musika
 lischen und poetischen Formen, die seit den 1580er Jahren in Europa zirkuli
 erten, bereits ein Hybrid verschiedener Stilelemente aus dem Atlantischen D
 reieck zwischen Afrika, Europa und Südamerika.\n\nDabei scheinen in den frü
 hesten notierten zarabandas um 1600 noch west- und zentralafrikanische time
 -line patterns mitzuklingen, wie Ned Sublette (2004) angedeutet hat. Anhand
  einer Betrachtung der historischen und kulturellen Kontexte, der Logik und
  der Grenzen der Darstellung afrikanischer Musik in europäischer Notation s
 oll in diesem Beitrag versucht werden, die zarabanda als Beispiel für den m
 usikalischen Synkretismus der frühen Neuzeit zu fassen.\n\nZoom-Meeting bei
 treten\n\nhttps://unibe-ch.zoom.us/j/63140587186?pwd=b3FzTWswKzBqcEt0ZUYzdD
 d3U2d6QT09\n\nMeeting-ID: 631 4058 7186\n\nKenncode: 083099
LOCATION:Bern, Mittelstrasse 43, Raum 120 und online via ZOOM
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