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SUMMARY:Vortrag Sektion Bern: "Chantai rumantsch!" Zur musikalischen Selbst(er)findung Romanischbündens
DESCRIPTION:Laura Decurtins (St. Gallen) \n\nLaura Decurtins ist Preisträge
 rin des Jacques-Handschin-Preis 2020.\n\nWährend die Musik verschiedener Na
 tionen und Sprachgemeinschaften zu Fragen (national-)kultureller Indentität
 skonstruktion rege erforscht wird, fehlte bisher eine entsprechende Untersu
 chung zu Romanischbünden. Die Publikation "Chantai rumantsch" (Chronos Verl
 ag, 2019) schliesst diese Lücke und arbeitet heraus, wie und inwiefern die 
 Musik Romanischbündens, die musica rumantscha als kulturelles Indetifikatio
 nsmoment der Sprachgemeinschaft dienen konnte und diese Funktion noch heute
  wahrnimmt. Ihr Rückgrat bilden dabei die chanzuns rumantschas, Lieder aus 
 der weltlichen und geistlichen Kunst- und Popularmusik, die in den (erfunde
 nen) kulturellen Traditionen verankert sind. Damit konnte die musica rumant
 scha in Zeiten grösserer Umbrüche ideologisch aufgeladen und funktionalisie
 rt werden, was sich die verschiedensten kulturellen Bewegungen zunutze mach
 ten. Diesen Mechanismen musikalischer Selbst(er)findung wird in einem weite
 n Zusammenhang nachgegangen, der vom ersten gedruckten Gesangbuch von 1562 
 bis heute reicht und sich im Appell "Chantai rumantsch!" verdichtet. \n\nMu
 sikalisch umrahmt wird dieser Vortrag von der Musikerin Astrid Alexandre. \
 n\nDie Veranstaltung findet vor Ort statt und kann auch per Zoom mitverfolg
 t werden. \n\nZoom Link\n\nMeeting-ID: 631 4058 7186\n\nKenncode: 083099
LOCATION:Vorträge entweder online per Zoom statt oder im Raum 120, Institut für Musikwissenschaft, Mittelstr. 43
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DTSTART:20210928T162900Z
DTEND:20210928T170000Z
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