Glarean-Preis

Glarean-Preis für Musikforschung

Zum ersten Mal hat die Schweizerische Musikforschende Gesellschaft 2007 den neu geschaffenen, nach dem Schweizer Musiktheoretiker und Humanisten Heinrich Glarean benannten Preis für Musikforschung vergeben. Dotiert mit 10'000 Schweizer Franken wird der Glarean-Preis alle zwei Jahre an Wissenschaftler/innen verliehen, die sich durch ein herausragendes Œuvre auf dem Gebiet der europäischen Musikgeschichtsschreibung auszeichnen und deren Forschungstätigkeit Fragen der Publikation und Distribution von Musik angemessen berücksichtigt. Als erster Preisträger durfte der deutsche Musikwissenschaftler Reinhard Strohm den Glarean-Preis im Rahmen der Eröffnungsfeier zum Kongress der International Musicological Society am 10. Juli 2007 in Zürich entgegennehmen.
Finanziert wird der Preis aus Geldmitteln, die die Basler Musikhistorikerin Marta Walter (1896–1961) der SMG testamentarisch vermacht hat. Dieses Legat erlaubt zudem die Schaffung des Jacques-Handschin-Preises (Nachwuchspreis), der zum ersten Mal 2009 vergeben wurde.

Preisträger/innen

2015 Paolo Fabbri (→Kurzbiographie)

2013 Salwa El-Shawan Castelo-Branco (→Kurzbiographie)

2011 Karol Berger (→Kurzbiographie)

2009 Martin Staehelin (→Kurzbiographie)

2007 Reinhard Strohm (→Kurzbiographie)

Presse

Benedict Zemp, Salwa Castelo-Branco receives the Glarean Award, in: Schweizer Musikzeitung Nr. 10 (Oktober 2013), S. 34.

ek., Karol Berger receives the Glarean Award for musical research, in: Schweizer Musikzeitung Nr. 11 (November 2011), S. 55.

ek., Martin Staehelin erhält den Glarean-Preis für Musikforschung, in: Schweizer Musikzeitung Nr. 12 (Dezember 2009), S. 53.

Klaus Pietschmann, Erster Glarean-Preis für Musikforschung geht an Reinhard Strohm, in: Schweizer Musikzeitung Nr. 6 (Juni 2007), S. 53.

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